Große Herausforderungen im Kletterpark Sahlenburg

5. Juli 2016 Aus Von Cordula

Am 4. Juli machte sich eine Gruppe, bestehend aus 9 Kindern und drei Betreuer_innen auf den Weg nach Sahlenburg zum Klettern. Um 11:10 Uhr ging es los über die Autobahn, vorbei an blühenden Feldern und Windkraftanlagen. Kurz vor dem Ziel trübte einsetzender Regen die Stimmung, zum Glück konnte sich die Sonne doch noch durchsetzen und die Gruppe kam um 12 Uhr trockenen Fußes im Kletterpark an.
Der Mitarbeiter an der Anmeldung überprüfte die Größe der Kinder. So stand nach kurzer Zeit fest, dass zwei der Kletteraffen den Piratenparcours, also die Neulingsstrecke, absolvieren werden. Die anderen sieben Kletterneugierigen durften auch die fortgeschritteneren Wege in den Bäumen erkunden.

Nach einer ausführlichen Einweisung des Klettergurtes mit den dazugehörenden Sicherungskarabinern ging es für die „Großen“ an die praktische Erprobung der Ausrüstung. Diese fand unter Aufsicht des fachkundigen Personals in Bodennähe statt.

Während die kleinen Kletterer_innen schon fleißig ihre Runden in den Wipfeln der Piratenbucht drehten, starteten die begeisterten und einwandfrei vorbereiteten Kletterspezialist_innen ihre Tour in den oberen Sphären.

Je nach Schwierigkeitsgrad waren unterschiedlich knifflige Strecken zu bewältigen. So war hier und da hohes Geschick gefordert, als es hieß über eine rollende Tonne von einem Baum zum nächsten zu balancieren, an schwingenden Pfählen vorbeizukommen, durch zwei Holzröhren zu krabbeln oder wie Spiderman durch ein Spinnennetz zu klettern. Ein Parcours war bei einigen Kletterer_innen besonders beliebt: Er war überwiegend durch Seilrutschen zu bewältigen, an dessen Ende eine Plattform in etwa 7 m-Höhe wartete, von der im freien Fall der Abstieg gemeistert werden musste.

Neben diesen abenteuerlichen Klettererlebnissen fanden allerdings auch zwei „Rettungen“ statt, denn neben dem großen Nervenkitzel spielte auch eine hohe Überwindung der eigenen Ängste eine große Rolle, was zwei Kletterbegeisterte leider an ihre Grenzen stießen ließ – sie mussten aus den Bäumen „gerettet“ werden .

Zwischendurch konnten sich die Teilnehmer_Innen im Bistro stärken. So verschlangen sie Würstchen, Eis und Waffeln, um schnellstmöglich wieder in luftiger Höhe die Aussicht zu genießen.

Die kleinen Pirat_innen hatten am Ende ihrer Kletterzeit nach 15 Runden (!) die Bucht erfolgreich erforscht und begaben sich zur weiteren Erkundung in Richtung Spielplatz.

Um 16 Uhr befand sich die Gruppe wieder in den Bussen auf den Weg zum DLZ Grünhöfe. Wieder überraschte uns der Regen, aber nun hatten die „Affen“ das Abenteuer erfolgreich überstanden, so dass das schlechte Wetter die Stimmung nicht mehr trüben konnte … 😉

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